Nördlich Hartenrods und im Laufe der Zeit fast mit dem „großen Nachbarn“ verwoben liegt Schlierbach. Das schmucke Fachwerkdorf zählt etwa 420 Einwohner.
Urkundlich erstmals erwähnt wurde „Slirbach“ wie es damals noch hieß im Jahre 1318. Namensgebend ist der gleichnamige Bach, der das Dorf durchfließt.

Bei Schlierbach liegt, nahe am Wanderweg E5, ein Hünengrab. Der Name Hünengrab beruht auf dem Volksglauben, dass nur Riesen (Hünen) derartige gewaltige Steinblöcke aufeinandergetürmt haben konnten. Ob es sich hier tatsächlich um ein Großsteingrab aus der Steinzeit handelt, ist nicht nachgewiesen.
Als besondere kulinarische Spezialität gelten in Schlierbach „Härekornswürste“. Früher, zu Zeiten der Hausschlachtung waren diese mit Graupen verlängerten Blutwürste in dem kleinen Dorf üblich. Besonders gut schmecken die gebratenen Würste zu Kartoffelbrei und Krautsalat.
Hochgehalten wird in Schlierbach der Heimatgedanke,
der sich insbesondere unterstützt durch den Heimatverein in zahlreichen Aktivitäten
der Bevölkerung ausdrückt. Aber auch der einzige Schützenverein der Gemeinde
hat seinen Sitz in Schlierbach und das alljährliche Vereins-Pokalschießen ist
ein „Muss“ für viele Vereine Bad Endbachs.
(Quelle: Gemeinde Bad Endbach + Wikipedia)
Weitere Info's finden Sie unter schlierbach-on.de